Dennis Fetzers hohe Erwartungen beim ADAC Ravenol 24h Nürburgring wurden nicht erfüllt
Aston Martin Vantage GT3 Evo des Gießeners scheidet früh aus
Dennis Fetzer: „In der Box zu stehen und den anderen Teilnehmern beim Fahren zuzusehen, war eine bittere Erfahrung.“
Es ist das Highlight in jeder Motorsport-Saison und ein einzigartiges Wochenende: Das ADAC Ravenol 24h Nürburgring, das in diesem Jahr vom 14. bis 17. Mai stattfand. Für Dennis Fetzer war der Saisonhöhepunkt allerdings vorbei, bevor er richtig begonnen hatte. Gemeinsam mit Felipe Fernandez Laser, Mateo Villagomez und Stefan Aust war der Gießener im Aston Martin Vantage GT3 Evo von Walkenhorst Motorsport angetreten, um in der SP9 Pro-Am-Klasse ein Top-Ergebnis zu erzielen. Doch zur großen Enttäuschung aller schied das Auto nach nur vier gefahrenen Rennrunden mit einem technischen Defekt irreparabel aus.
Die Nürburgring-Nordschleife präsentierte sich über das Wochenende mit herausfordernden Bedingungen. Immer wieder einsetzender Regen, kühle Temperaturen und generell schwierige Streckenverhältnisse stellten das Rekordteilnehmerfeld von 161 Autos vor eine harte Aufgabe. Diese meisterte Fetzer eindrucksvoll. In der zweiten Qualifying-Session, die Donnerstagabend bei Dunkelheit und teils kräftigem Regen stattfand, stellte der 24-Jährige sein Können mit starken Zeiten unter Beweis. Die Hoffnung auf ein gutes Ergebnis wuchs, doch im Rennen selbst fuhr Fetzer keine einzige Runde, da sein Kollege Felipe Fernandez Laser den Aston Martin Vantage GT3 Evo nach nur vier Runden nach einem technischen Defekt abstellen musste.
Dennis Fetzer: „Ich musste etwas Zeit verstreichen und diese Enttäuschung sacken lassen. Wir haben seit Saisonbeginn auf dieses Wochenende hingearbeitet und alles darauf ausgelegt. Die Vorfreude war enorm. Genauso groß ist jetzt der Frust, dass unser Rennen vorbei war, bevor es eigentlich begonnen hatte. In der Box zu stehen und den anderen Teilnehmern beim Fahren zuzusehen, war eine bittere Erfahrung – zumal ich wusste, welches Potenzial in unserem Paket gesteckt hätte. Herzlichen Glückwunsch an meine Teamkollegen Christian, Mattia und Nicki im Aston Martin #34 zum Podiumsplatz. Das nehme ich als Motivation für meine weitere Saison. Am 20. Juni steht der sechste Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie auf dem Programm und dort kommen wir noch stärker zurück und greifen wieder an.“


