Mit einem starken Saisonauftakt bei den ADAC Hockenheim Historic ist das Team Reuter Motorsport erfolgreich in die Rennsaison 2026 gestartet. Der Gießener Nachwuchsfahrer André Reuter sicherte sich am ersten Rennwochenende gleich zwei Podiumsplätze in der DTC-Klasse bis 2,5 Liter.

Bereits nach dem Qualifying am Freitag herrschte große Zufriedenheit im Team. Die umfangreichen Weiterentwicklungen am BMW E30 318is Evo sowie die akribische Arbeit im familieneigenen Rennsportbetrieb Reuter Motorsport über den Winter machten sich deutlich bemerkbar. Mit einer herausragenden Runde unterbot der Youngster seine bisherige Bestzeit deutlich und sicherte sich Startplatz zwei in seiner Klasse.

Das erste Rennen begann spektakulär. Ein Starterfeld mit rund 50 Fahrzeugen sorgte direkt zu Beginn für turbulente Szenen auf der Strecke. „Wir konnten uns zum Glück aus dem gröbsten Rangeleien raushalten. Das Rennen wird nicht in der ersten Runde gewonnen“, sagte Reuter später bei der Siegerehrung. Zwar verlor der Gießener in der Anfangsphase zunächst zwei Positionen, kämpfte sich jedoch eindrucksvoll zurück. Zunächst überholte er den bis dahin Drittplatzierten, zwei Runden später schnappte er sich in der bekannten Sachs-Kurve auch Rang zwei. Ohne Fehler brachte Reuter den zweiten Platz souverän ins Ziel. Entsprechend zufrieden zeigte sich das gesamte Team nach dem ersten Rennen.

Den Gesamtsieg sicherte sich Altfrid Heger im Audi 200 M86 vor Ronny Scheer im Nissan Skyline sowie Sebastian Asch auf Ford Sierra RS500.

Auch Rennen zwei verlief fulminant. Nach einem größeren Startunfall wurde das Rennen zunächst mit einer Full-Course-Yellow-Phase neutralisiert, bei der das gesamte Feld „eingefroren“ wird. Reuter ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und blieb konzentriert. Der Italiener Brunelli im Alfa Romeo 147 JTD nutzte die Startphase etwas besser und sicherte sich Rang zwei in der Klasse. Reuter zeigte erneut eine starke Leistung und fuhr als Drittplatzierter auf das zweite Podium des Wochenendes.

Teamchef Christian Reuter zog nach dem Rennwochenende ein positives Fazit: „Für uns war das ein super Wochenende. Das war das Maximum, was wir aus eigener Kraft erreichen konnten. Wir freuen uns über die wichtigen Punkte und darüber, dass sich unsere akribische Arbeit so ausgezahlt hat.“

Den Gesamtsieg im zweiten Rennen holte erneut Altfrid Heger. Platz zwei ging an Kris Nissen im BMW M3 E30 vor Thomas Wandel auf Audi 200.

Der nächste Einsatz für das Gießener Team steht bereits im Juni bei den Nürburgring Classics an.

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Reuter Motorsport GmbH
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