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Dennis Fetzer strebt Top-Platzierung bei NLS3 an

Die nächste Nordschleifen-Herausforderung steht am Wochenende an. Beim NLS3 kämpft Dennis Fetzer in der Pro-Kategorie um eine Podiumsplatzierung.   

 

·      Nürburgring Langstrecken Serie 

·      #9 mit Dennis Fetzer, Salman Owega und David Schumacher 


Nürburgring.
Die 69. ADAC Westfalenfahrt bildet das dritte Nürburgring Langstrecken Serien Event und das erste Rennen nach dem Highlight der Saison, dem ADAC 24h Nürburgring. 

Dennis Fetzer hatte mit vier Klassensiegen einen hoch erfolgreichen Saisonauftakt an der Nordschleife. Beim Nebelkrimi konnte der 22-Jährige die Aufholgjagd leider nicht mehr in Angriff nehmen, da die Fahrzeuge das Rennen aufgrund der schwierigen Sicht- und Witterungsverhältnisse nicht wieder aufnehmen konnten. 

An diesem Wochenende soll die Siegesreihe fortgesetzt werden. Den Mercedes-AMG GT3 #9 vom Haupt Racing Team manövriert das Langstrecken-Ass zusammen mit Salman Owega und David Schumacher in der Pro-Kategorie. Die neue Fahrerkonstellation hat sich zum Ziel gesetzt, um eine Top-Platzierung unter den 113 Teilnehmern zu kämpfen. 

Dennis Fetzer, Mercedes-AMG GT3 #6: „Nach dem stark verkürzten 24h Rennen bin ich nun hungrig auf die nächsten Runden auf der Nordschleife. Das gesteckte Ziel habe ich dabei klar vor Augen – eine Podiumsplatzierung in der Gesamtwertung wird angestrebt.“ 

 Die Sessions können via Live Stream verfolgt werden. 

 

Zeitplan 

Samstag, 22. Juni 2024 

8:30 – 10:00 Qualifying 

12:00 – 16:00 Rennen 1

Quelle: https://us1.campaign-archive.com/?e=34eac46c2b&u=7e55a3fd09b0c0fddfdaec55f&id=d28598024a 

Rallye Mittelrhein: Hattrick für Griebel

Er ist und bleibt der König der Weinberge: Marijan Griebel gewann am Sonntag nach einer perfekten Vorstellung zum dritten Mal hintereinander die Rallye Mittelrhein und feierte gleichzeitig den dritten DRM-Sieg in Folge.

Den Grundstein zu seinem Triumph legten der Hahnweiler und sein Co-Pilot Tobias Braun im Skoda Fabia RS Rally2 am Samstag, an dem die ersten sechs Wertungsprüfungen fast ausschließlich in den Weinbergen über der Mosel ausgetragen wurden. In seinem Revier fuhr der 35-Jährige einen Vorsprung von über einer halben Minute heraus, den er am Sonntag auf den schnellen Asphalt-Strecken im Raum Wittlich souverän verteidigte.

„Es war am Samstag der fahrerisch tollste Tag mit den fantastischen Prüfungen in den Weinbergen, die bei uns perfekt gelaufen sind. Am Sonntag habe ich nicht mehr alles gewagt, bin taktisch gefahren und konnte das Material schonen. Der dritte Erfolg hier, der dritte Sieg am Stück bei der Deutschen Rallye-Meisterschaft – besser kann es nicht laufen“, freute sich der Tabellenführer.

Julius Tannert und Pirmin Winklhofer gaben alles, gewannen die sechs finalen Prüfungen, konnten jedoch gegenüber ihrem Markenkollegen Griebel nur rund zwölf Sekunden gut machen. Julius Tannert: „Marijan kennt sich hier einfach am besten aus und wir hatten in den Weinbergen einfach nicht das richtige Paket, um ihn dort zu gefährden. Bei den schnellen Etappen haben wir gezeigt, dass wir auf Augenhöhe sind, aber Marijan hat einfach keine Schwäche gezeigt und insgesamt einen tollen Job gemacht.“

Der letzte Podiumsplatz ging an Dennis Rostek und Stefan Kopczyk (Skoda Fabia RS Rally2). Fabio Schwarz und Pascal Raabe wurden im Skoda Fabia R5 Vierter, gefolgt von der dänischen Kombination Simon Vallentin/Karsten Isaksen (Hyundai i20 N Rally2).

Schumann-Drama in der DRM2-Wertung

Max Schumann haderte am Sonntag mit dem Schicksal. Zusammen mit Beifahrer Kevin Lennartz war er im Renault Clio Rally4 mit einem Vorsprung von über 50 Sekunden in die zweite Etappe der DRM2-Wertung gegangen. Doch nach technischen Problemen schmolz der Vorsprung immer mehr zusammen. In der letzten Wertungsprüfung wurde die Renault-Besatzung noch abgefangen und fiel auf Rang zwei zurück. „Technische Probleme haben uns den sicheren Sieg gekostet. Wir waren am Samstag stark, heute eben schwach – mehr kann ich dazu nicht sagen“, so ein sichtlich enttäuschter Max Schumann.

Nutznießer waren die Tabellenführer Tom Kässer und Stephan Schneeweiß im Peugeot 208 Rally4 und feierten bei der Rallye Mittelrhein ihren vierten Sieg in Folge. „Es tut mir leid für Max, er hätte den Sieg verdient gehabt. Wir hatten allerdings am Samstag technische Probleme, keinen Ladedruck und verloren viel Zeit. Am Sonntag haben wir eine Aufholjagd gestartet, aber es hätte wahrscheinlich nicht für Platz eins gereicht, wenn Max nicht dieses Mega-Pech gehabt hätte. Aber so ist unser Sport“, erklärte Tom Kässer.

Die drittplatzierten Colin Dünker und Jonas Decker (Ford Fiesta Rally4) waren dagegen hochzufrieden. Colin Dünker: „Bei einer so schweren Rallye auf dem Podium zu landen, ist ein tolles Ergebnis. In den Weinbergen hatte unser Auto in den engen Kehren Schwierigkeiten, aber es hat unheimlich viel Spaß gemacht.“ Rang vier ging an Patrick Pusch und Fabian Hoese im Opel Corsa Rally4, die Markenkollegen Konstantin Keil und Stefanie Fritzensmeier wurden Fünfte.

Die DRM Classic gewannen Walter Gromöller und René Meier im Opel Ascona 400 mit einem deutlichen Vorsprung. Auch die Sonderwertung DRM Masters ging wie bisher immer in dieser Saison klar an Dennis Rostek und Stefan Kopzcyk.

Am 28. und 29. Juni geht es für DRM-Teilnehmer bei der Saarland-Pfalz Rallye weiter.

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/drm/artikel/rallye-mittelrhein-hattrick-fuer-griebel-52191/

Pole Position und Sieg für André Reuter auf dem Nürburgring

Pole Position und dominanter Sieg am Nürburgring für Andre Reuter
"Traumhafte Wetterbedingungen" mit strömenden Regen in der Eifel für das Team Reuter Motorsport

Das Giessener BMW-Team startete im Rahmenprogramm des 24h Rennen Nürburgring bei den Tourenwagen Legenden mit 3 Rennläufen am Wochenende

Tatsächlich war es die komplett nasse Strecke, welche dem Team und seinem Fahrer Andre Reuter mit seinem Gr.A BMW E30 318is liegt. Im nassen Qualifying wurde schon klar gemacht, daß an dem jungen Piloten mit seinem im elterlichen Tuning-Betrieb perfekt vorbereiteten BMW kein Weg vorbei geht. Startplatz 1 war das imposante Ergebnis. Im Rennen 1 bei ebenfalls nasser Strecke deklassierte Reuter seine Verfolger auf E30 M3 auf Platz 2 und 3 um satte 20 Sekunden. Der Start / Ziel Sieg war zu keiner Zeit gefährdet. Platz 1 von 9 Startern in Klasse 3 waren das Ergebnis in der Eifel. Im Gesamtklassement belegte der Youngster Platz 17 von 44 Startern.

In Rennen 2 und 3 unter trockenen Bedingungen musste Reuter den leistungsstärkeren Ford Sierra Cosworth ziehen lassen. Aber mit nur 1,6 Sek. Rückstand blieb er in Lauf 2 dem dänischen Cosworth im Nacken. Mit Platz 2 in Lauf 2 und Lauf 3 hatte man dann immer noch die beiden E30 M3 im Griff

Das Wochenende war ein großer Erfolg für das Team, die den Gr.A 318is in den letzten 4 Jahren stetig weiter entwickelt hat. Mit dem Sieg im ersten Rennen und zwei zweiten Plätzen in den darauffolgenden Rennen hat die Giessener Truppe ihre Stärke und Konkurrenzfähigkeit auf internationaler Ebene unter Beweis gestellt.

Gesamtsieger in Rennen 1 und Rennen 3 wurde Stefan Mücke aus Berlin auf Mercedes C Klasse DTM, und Gesamtsieger in Rennen 2 wurde Ralf Schall aus Dornstadt auf Opel Astra V8 DTM.

Quelle: Reuter Motorsport 

Nebel-Krimi in der Grünen Hölle verhindert Podiumsjagd von Dennis Fetzer

Der Haupt Racing Team Pilot stellte am Nürburgring erneut sein Talent unter Beweis. Die Aufholjagd auf dem fünften Platz in der SP9 Pro-Am Kategorie  liegend, konnte aufgrund des frühzeitigen Endes des ADAC RAVENOL 24h Nürburgring Rennens nicht fortgesetzt werden. 

 

·      18. Gesamtrang beim ADAC RAVENOL 24h Nürburgring 

·      #6 mit Dennis Fetzer, Ralf Aron, Salman Owega und Hubert Haupt 

 

Nürburgring. 240.000 Fans hatten am Wochenende auf jede Menge Action gehofft. Doch bei der diesjährigen ADAC RAVENOL 24h Nürburgring Ausgabe kam aufgrund des starken Nebels und der damit eingeschränkten Sicht alles anders. 

Nach einem erfolgreichen Saisonstart war das Quartett vom Team ADVAN x HRT bestens auf das Saisonhighlight vorbereitet. Die Mannschaft rund um Dennis Fetzer, Hubert Haupt, Ralf Aron und Salman Owega qualifizierte sich im starken Fahrerfeld der SP9-Klasse für die siebte Startreihe – dem zweiten Platz in der Pro-Am Kategorie.  

Nach einer gelungenen Startphase ging es nach vier Stunden in die Dämmerung. Zu diesem Zeitpunkt lag der Mercedes-AMG GT3 #6 auf dem siebten Rang. Nach einigen herausfordernden Stints in der Nacht, wurde der kürzeste „Eifel-Marathon“ um 23:23 Uhr durch das Schwenken der roten Flagge unterbrochen. 

Dennis Fetzer hatte zu diesem Zeitpunkt eine beeindruckende Performance abgeliefert und sich mit seinen Teamkollegen Podiumschancen ausgerechnet. Der Langstrecken-Routinier hatte die Startnummer #6 im Yokohama-Design auf dem 22. Rang liegend übernommen und mit einer eindrucksvollen Pace einige Plätze gutmachen können, nachdem bei einem vorangegangen Boxenstopp wertvolle Zeit verloren wurde. Das gesteckte Ziel, der Sieg in der Pro-Am-Wertung, war für den 23-Jährigen zum Greifen nahe. 

Doch auch am nächsten Tag wurde die Sicht nicht besser. Erst um 13:30 Uhr gab die Rennleitung das Rennen wieder frei, bevor um 15:05 das Spektakel hinter einem Führungsfahrzeug beendet wurde. 

Damit überquerte der Mercedes-AMG GT3 #6 vom Team ADVAN x HRT die Ziellinie nach nur 49 Runden auf der 18. Gesamtposition. Dies entsprach dem fünften Platz in der Pro-Am Kategorie. 

Dennis Fetzer, Mercedes-AMG GT3 #6: „Nach vier Siegen in den NLS-Rennen hatten wir uns gute Chancen für ein Podium beim Highlight der Saison ausgerechnet. Bestens vorbereitet, gingen wir mit einem positiven Gefühl ins Rennen. Dass dieses nach nur wenigen Stunden zum finalen Ergebnis führen würde, hatte zu diesem Zeitpunkt noch niemand geahnt. Natürlich hätten wir den Fans gerne mehr Action geboten und das Rennen zu Ende gefahren. So mussten wir uns nach nur 49 Runden mit dem 18. Platz zufrieden geben. 
Das Ziel, eine Podiumsplatzierung beim legendären 24-Stunden-Rennen zu erreichen, habe ich klar vor Augen. Die Aufholjagd geht dann nächstes Jahr hoffentlich in die nächste Runde.“  

Quelle: https://mailchi.mp/topwaveagency/dennis-fetzer-24hnbr-nachbericht?e=34eac46c2b

Griebel gewinnt Hunsrück-Rallye 2024

Marijan Griebel gewann zusammen mit Co-Pilot Tobias Braun die 34. Hunsrück Rallye und bleibt damit in der Deutschen Rallye-Meisterschaft weiter auf Erfolgskurs. 

Das Ergebnis war deutlich: Fünf der acht Wertungsprüfungen konnte Marijan Griebel (Skoda) als schnellster Fahrer beenden und ließ seinen Konkurrenten keine Chance. „Der Regen gleich zu Beginn machte die Sache bei meinem ersten Einsatz im Hunsrück schwierig. Aber es hat unheimlich viel Spaß gemacht, diese Wertungsprüfungen, die zu den anspruchsvollsten in der DRM gehören, zu fahren“, erklärte Griebel.

Seine Markenkollegen Julius Tannert und Pirmin Winklhofer konnten zwar drei WPs gewinnen, mussten sich jedoch bei einem Rückstand von 22,5 Sekunden mit Platz zwei zufriedengeben. 

„Ich war zum ersten Mal in Idar-Oberstein. Eine super Veranstaltung mit Prüfungen auf Schlamm und mit offenen Cuts, die man so gar nicht mehr kennt. Wir haben alles versucht, aber Marijan war nicht zu schlagen“, sagte der Tabellenzweite Tannert. 

Dennis Rosteck und Stefan Kopczyk (Skoda) belegten Platz drei und feierten gleichzeitig den dritten Sieg in Folge bei der Sonderwertung DRM Masters. Rosteck: „Ich hatte eine Rallye 70 eigentlich ruhiger in Erinnerung, aber es ging von Anfang an voll zur Sache. Das ganze Event und die Organisation waren hervorragend. Es wäre fantastisch, wenn diese Rallye fest in den DRM-Kalender aufgenommen werden würde.“

In der DRM2-Wertung behielten die Tabellenführer Tom Kässer und Stephan Schneeweiß ihre weiße Weste. Das Fahrer-Duo belohnte sich im Peugeot 208 Rally4 nach einer fehlerfreien Leistung mit dem dritten Erfolg im dritten Lauf. „Mir liegt diese Rallye. Diesmal war aber vor allem die erste Schleife extrem schwierig und unberechenbar. Wir haben aber keine Fehler gemacht und zum ersten Mal Max Reiter geschlagen“, freute sich Tom Kässer. 

Sein Markenkollege Max Reiter fasste zusammen: „Wir hatten leider zu Beginn Probleme mit den Reifen, was sich zum Glück im weiteren Verlauf nicht mehr auswirkte. Gegen Ende konnten wir uns ein wenig an die Spitze herankämpfen, aber mehr als Platz zwei war nicht drin.“ Colin Jünker und Thomas Decker folgten dahinter im Ford Fiesta Rally4 auf Rang drei.

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/drm/artikel/griebel-gewinnt-hunsrueck-rallye-2024-52108/

Herzschlagfinale bei der Haßberg Rallye

Jochen Baumhauer sorgt für Überraschung und gewinnt mit einer Sekunde Vorsprung vor Rudi Reindl. Top-Favorit Dinkel musste Start aufgrund technischer Probleme absagen.

Die 26. Haßberg-Rallye fand traditionell am Pfingstsamstag (18. Mai 2024) statt. Ein großes und starkes Teilnehmerfeld sorgte für eine gute Stimmung auf den voll besetzten Zuschauerplätzen entlang der beiden jeweils doppelt zu befahrenden Wertungsprüfungen. Bis auf ein paar kleinere Ausrutscher verlief die Veranstaltung reibungslos und pünktlich ab. Rallye von Fahrern für Fahrer – dieses Konzept ist beim AC Ebern seit Jahren Programm und wird mit den WP-Leitern rund um Peter Just mit seinen Söhnen Florian und Tobias (WP1/3) sowie Hans Limpert mit Markus Niggemann (WP 2/4) in vorbildlicher Weise gelebt. 

Starke Regenschauer im Vorfeld sorgten für rutschige Straßenverhältnisse bei der Besichtigung der Strecken am Morgen. Es gab viele unterschiedliche Strategien bei der Reifenwahl. Doch Petrus meinte es gut mit der Rallyegemeinde und schickte keine weiteren Niederschläge, so dass die Strecken sukzessive abtrockneten. Pünktlich um 12:01 Uhr startete die Veranstaltung auf dem Festplatz „Altes Schwimmbad“ zur neuen zwölf Kilometer langen Berg- und Talbahn „Rosengarten 1“, die mit wechselnden Belägen von Asphalt über Rasengittersteine bis hin zu Schotterabschnitten wirklich die ganze Palette bereit hielt. 

Der fünffache Gesamtsieger Rudi Reindl freute sich auf das Duell mit Patrik Dinkel (Sieger 2022 und 2023), der jedoch aufgrund von technischen Problemen kurzfristig absagen musste. Auch Reindl plagten Aussetzer am weißen Mitsubishi in der Anfangsphase, die jedoch mit ein paar Handgriffen behoben wurden und eine spektakuläre Aufholjagd einläuteten. Die erste Bestzeiten setzten die neuen Senkrechtstarter Lars Stütz/Theresa Feil im BMW M3 E36 mit acht Sekunden Vorsprung auf die späteren Gesamtsieger Jochen Baumhauer/Laura Dangl im Audi TT RS. Die Freude über die Führung wehrte nur kurz, da die folgenden Prüfung „Hundsberg1“, die über 6 Kilometer mit ähnlichem Streckenlayout führte, für das abrupte Ende sorgte: „Wahrscheinlich hat uns ein Stein die Felge zerstört – bewusst getroffen haben wir nichts“, zeigte sich der Youngster sichtlich enttäuscht. Ebenfalls mit großen Ambitionen starteten Johannes Kessel/Hans-Peter Loth beim ersten Start in Ebern, auch hier folgte das Aus nach wenigen Kilometern an einer Bordsteinkante mit abgerissenem Rad. 

Jochen Baumhauer und Laura Dangl führten im seriennahen Audi TT RS die Rallye zur Halbzeit an, wohl wissend dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Reindl/Ehrle bliesen im Mitsubishi zur Attacke und setzten die restlichen Bestzeiten, letztlich gelang es ihnen sich bis auf eine Sekunde heran zu kämpfen und hinter Baumhauer/Dangel den zweiten Gesamtrang zu feiern. „Damit hätten wir vor dem Start selbst nicht gerechnet, wir haben keine Regenreifen und somit stellte sich diese Frage für uns nicht – zum Glück kam nichts mehr nach“, freuten sich die Sieger bei der Ehrung im Festzelt. Rainer Noller/Tanja Schlicht zeigten im modernen Opel Corsa Rally4 eine starke Vorstellung und vervollständigten das Podium. Sebastian Schmidt/Nina Uttenreuther steigern sich nach ihrem Umstieg auf den turbogetriebenen Allradler und behaupteten sich vor den Lokalmatadoren Ralf Hillmann/Hans-Peter Wollner (beide Mitsubishi Evo). In der Klasse NC2 siegten die südbayerischen BMW-Duos Josef Haagn/Sandra Fllermair (E36) und Marcus Ederer /Stella Winnik (E46) vor Fritz Köhler/Petra Hägele im Ur-M3 E30.

In der Sollzeitwertung zur 16.  ADAC Rallye Ebern Historik konnte das Ehepaar Michael und Michaela Kübler ihre Negativserie mit einem Sieg im BMW 318ti beenden. Gerd Michalowski/Jens Voigt im wunderschönen Lancia Delta Integrale und das Ehepaar Frank und Heike Schneider (BMW) vervollständigten nach einem Jahr Pause das Siegerpodium.

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/nat/artikel/herzschlagfinale-bei-der-hassberg-rallye-52085/

Griebel gewinnt zum ersten Mal die Rallye Sulingen

Dieser Sieg hat dem dreifachen DRM-Champion Marijan Griebel in seiner Titelsammlung noch gefehlt. Nach mehreren Ausfällen in den vergangenen Jahren gewann der aktuelle Titelträger zum ersten Mal die Rallye Sulingen. 

Der Hahnweiler war am Samstag mit einer knappen Führung in die zweite Etappe beim zweiten Tourstopp der Deutsche Rallye-Meisterschaft gegangen. Die Vorentscheidung fiel in der achten von insgesamt elf Wertungsprüfungen. Griebel gewann deutlich und nahm seinem schärfsten Rivalen Julius Tannert mehr als 13 Sekunden ab. Diesen Vorsprung baute er mit Co-Pilot Tobias Braun im Skoda Fabia RS Rally bis ins Ziel kontinuierlich aus. 

„Bis zur siebten WP war alles mehr oder weniger Vorgeplänkel, ab da fingen die harten Prüfungen an. Die Reifenwahl war nicht ganz einfach, da es im IVG-Gelände auch im Trocknen sehr schlüpfrig war. Aber wir sind dort sehr gut zurechtgekommen. Ich wollte nach den Ausfällen in den vergangenen Jahren in die Punkte fahren. Dass es mein erster Sieg in Sulingen wird und ich sogar die Meisterschaft anführe, ist umso schöner“, erklärte der 34-Jährige. 

Sein Markenkollege Tannert versuchte alles, gewann sechs WPs, konnte Griebel am Ende aber nicht gefährden. „Wir haben im IVG-Gelände zuerst zu harte Reifen aufgezogen und deshalb beim Herausbeschleunigen viel Zeit verloren. Beim zweiten Durchgang haben wir gepokert und auf Regen gesetzt, der leider nicht kam. Dennoch sind wir viele Bestzeiten gefahren, konnten die Power Stage gewinnen und liegen noch aussichtsreich im Rennen“, stellte der 33-jährige Zwickauer klar. 

Dennis Rostek und Stefan Kopczyk (Skoda Fabia RS Rally2) wurden nach einer erneut starken Leistung Dritter, die Fahrer-Kombination Nico Knacker/Thomas Puls belegte im Hyundai i20 N Rally2 Rang vier. Martin Christ und Lina Meter komplettierten im gleichen Fabrikat die Top-Fünf.

In der DRM2-Wertung machten Tom Kässer und Stephan Schneeweiß im Peugeot 208 Rally4 beim zweiten Stopp der Deutschen Rallye-Meisterschaft den zweiten Saisonerfolg klar. Nach anfänglichen Schwierigkeiten drehte das Duo immer stärker auf und feierte mit einem Vorsprung von 6,3 Sekunden den Klassensieg. Kässer: „Im IVG-Gelände haben wir nicht zu viel riskiert, sondern sind einen sauberen Stiefel gefahren. Wir waren nicht an jeder Ecke die Schnellsten, aber am Ende hat es gepasst.“ 

Ingo Höppner und Sabrina Rieck gewannen im Mercedes Benz 500 SL die DRM Classic. Walter Gromöller erkämpfte mit Co-Pilotin Jasmin Kramer noch den zweiten Platz, nachdem ein technischer Defekt am Opel Ascona 400 das Duo zwischenzeitlich um mehr als zehn Minuten zurückgeworfen hatte.

Im DRM Masters waren Dennis Rostek und Stefan Kopczyk das Maß aller Dinge und gewannen alle elf Wertungsprüfungen. Oliver Bliss und Julius Simon ließen in der DRM Trophy nichts anbrennen und siegten im Skoda Fabia R5 klar vor den Markenkollegen Raphael Ramonat und Karina Derda. 

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/drm/artikel/griebel-gewinnt-zum-ersten-mal-die-rallye-sulingen-52028/