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Griebel gewinnt in Kempenich - Schwarzmannseder übernimmt Cup-Führung

Marijan Griebel gewinnt erneut die Rallye Kempenich, Auftakt des Ravenol DMSB Rallye Cups 2024. Unterdessen erobern die Brüder Schwarzmannseder die Tabellenspitze gleich dreifach.

Es war ein im wahrsten Sinne des Wortes strahlender Auftakt zum Ravenol DMSB Rallye Cup der Saison 2024 bei der 45. ADAC Rallye Kempenich. Teilnehmer und Fans sind an dem frühen Saison-Termin am Fuße des Nürburgrings alle Wetterkapriolen gewohnt, diesmal strahlten alle mit der Sonne um die Wette. So auch Sieger Marijan Griebel, der gemeinsam mit Co-Pilot Tobias Braun im neuen Skoda Fabia RS Rally2 mit acht von acht möglichen Bestzeiten souverän seinen Kempenich-Sieg von 2023 wiederholte.

„Die Prüfungen hier sind wunderschön und anspruchsvoll, das ist mit das Beste, was es in Deutschland auf der Rallye70-Ebene gibt“, lobte der amtierende Deutsche Rallye-Meister. „Heute war für uns ein rundum gelungener Tag zur Vorbereitung auf die DRM. Hoffentlich ist der Sieg hier wie im vergangenen Jahr ein gutes Omen für einen erneuten Titelgewinn, ich hätte nichts dagegen“, ergänzte er schmunzelnd. 

Den zweiten Platz belegte Dennis Rostek, Teamchef und Teamkollege in Personalunion, in einem weiteren RS Rally2-Fabia. In diesem Jahr trat der Vorjahresdritte mit Co-Pilot Stefan Kopczyk zur Vorbereitung der DRM-Saison an. „Das war gar nicht so schlecht. Trotz der vielen Veränderungen in unserem Team von PolePromotion konnten wir hier bei diesem Test unter Wettbewerbsbedingungen eine hohe Performance zeigen,“ strahlte auch Rostek. 

Dritte wurden Christoper Gerhard / Jaqueline Kaiser vor Thomas Lorenz / Tim Rauber in ihren R5-Fabia. Auf Rang fünf fuhren Georg Berlandy / Tina Annemüller ins Ziel. Im nicht nur soundstarken BMW M3 waren sie in Berlandys ‚Wohnzimmer‘ bestes Team mit Heckantrieb und klare Sieger der Youngtimer-Wertung. Direkt dahinter folgte mit dem Saar-Youngster Max Reiter mit Co-Pilotin Conny Nemenich im Peugeot 208 Rally4 das beste Team auf einem Fronttriebler. Die anspruchsvollen Prüfungen forderten ihren Tribut. Nur 65 der 100 gestarteten Teams schafften es ins Ziel.

Dreifach-Führung für die Brüder Schwarzmannseder

„Wir waren auch diesmal nicht die schnellsten, aber die zuverlässigsten“, strahlten die Brüder Lars und Björn Schwarzmannseder im Ziel. Im Renault Clio 3 RS gewannen sie mit knappen 3,3 Sekunden Vorsprung die mit 18 Teams gefüllte Klasse NC3. „Nach dem Auftakt den Cup anzuführen das ist einfach genial, das fühlt sich mega an“, freute sich Pilot Lars.

Damit sie auch in der DRC Trophy powered by Pirelli gewertet werden können, waren sie erstmals auf Pirelli-Reifen unterwegs. „Das Auto, der Fahrer und die Pirelli-Reifen, wir sind noch nicht eins. Aber egal wie, das war ein Auftakt nach Maß und so haben wir eine gute Ausgangsbasis für die kommende Saison.“

Im Ravenol DRC werden die Punkte in den jeweiligen Klassen in Relation der Platzierung zu den gestarteten Teilnehmern vergeben. Für den Klassensieg sicherten sich die beiden 9,72 Punkte. Mit der höchsten Punktzahl für den Auftakt in Kempenich sind sie nun in gleich drei Wertungen vorn. Neben dem Ravenol-Cup und der Trophy führen sie im Renault Clio auch die Sonderwertung Sindermann Renault Rallye Cup für alle Teams, die auf einem Fahrzeug der Marke Renault starten. Hier komplettieren Maximilian Metzger /Max Trenker im Renault Clio 3 und Thomas und Melanie Schultz im Rally5-Clio nach dem Auftakt das Renault-Podium. 

Platz zwei in der Cup-Wertung belegen Christopher Berghahn / Stefanie Fritzensmeier im Opel Corsa A 1,6 GSI. Für den Sieg in der Klasse NC4 bei 16 Teilnehmern sammelten sie 9,69 Punkte. „Das ist ja an der Tabellenspitze eine richtig enge Kiste, die ersten drei liegen nur 0,1 Punkte auseinander und wir mittendrin, das ist Mega!“ freute sich Berghahn. „Mein erster Start auf diesen anspruchsvollen Prüfungen im letzten Jahr fand bei Kälte und schmierigen Verhältnissen statt. Jetzt im Sonnenschein sind die Prüfungen noch schöner, aber hier ist auch bei dem Wetter nichts mit ‚Däumchendrehen‘.“ 

Das Cup-Podium wird von Helmut Beckmann und Co-Pilot Mika Jordan komplettiert. Als Sieger der Klasse NC 1 mit 13 Startern fuhren sie im Mitsubishi Lancer bis auf den siebten Gesamtrang der Rallye in Kempenich nach vorne. „Einfach super, das hat tierisch Spaß gemacht“, freute sich Beckmann im Ziel. „Zwar hatte unser Lancer heute nicht immer die volle Leistung zur Verfügung, aber es hat gereicht mit fast 40 Sekunden Vorsprung die Klasse zu gewinnen.“ Das Trio mit Schwarzmannseder, Berghahn und Beckmann an der Ravenol Cup-Spitze bildet gleichzeitig auch die Top-Drei in der Sonderwertung DRC Trophy powered by Pirelli, da alle auf Pirelli-Reifen unterwegs sind. 

Im DMSB Rallye Junior Cup führt nach dem ersten Lauf Max Reiter mit 9,17 Punkten vor Frederik Kiko (8,61) und Andreas Eiden mit 5,94 Zählern. 

Ergebnis Rallye Kempenich 2024
1.  Griebel Marijan - Braun Tobias Škoda Fabia RS Rally2 42:25.9
2.  Rostek Dennis - Kopczyk Stefan Škoda Fabia RS Rally2 +38.2
3.  Gerhard Christopher - Kaiser J. Škoda Fabia R5 +1:35.5
4.  Lorenz Thomas - Rauber Tim Škoda Fabia R5 +2:12.0
5.  Berlandy Georg - Annemüller Tina BMW M3 E30 +3:12.4
6.  Reiter Max - Nemenich Conny Peugeot 208 Rally4 +3:26.9
7.  Beckmann Helmut - Jordan Mika Mitsubishi Lancer Evo VIII +4:12.6
8.  Müller Kevin - Spreitzer S. Toyota GR Yaris +4:14.3
9.  Teschner Fred - Otterbach Nico Škoda Fabia Rally2 evo +4:46.6
10.  Braun Karlheinz - Braun Edwin BMW M3 E36 +4:52.5

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/nat/artikel/griebel-gewinnt-in-kempenich-schwarzmannseder-uebernimmt-cup-fuehrung-51699/

So wird der erste DRM-Sprint im Hunsrück ablaufen

Mit der 34. Hunsrück-Rallye kehrt ein bekannter Name in die Deutsche Rallye Meisterschaft zurück. Neu dagegen ist das Format: Nur 70 Wertungskilometer stehen auf dem Programm. 

Vom 24. bis 25. Mai findet in Herrstein-Rhaunen die 34. Hunsrück-Rallye statt. „Nach unserer Rallye im letzten Jahr kam man seitens des ADAC auf uns zu und fragte, ob wir uns vorstellen könnten, mit unserer Rallye als Sprintlauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft zu fungieren“, erklärt Organisationsleiter Wolfgang Huhmann. „Daraufhin haben wir uns diese Idee in Ruhe angehört, die Köpfe zusammengesteckt und uns dafür entschieden.“ 

Größtes Problem war jedoch die Terminfindung. „Hatten wir endlich einen Termin gefunden, gab es Verschiebungen im DRM-Kalender, die unseren geplanten Termin wieder zunichte machten. Also wieder alles von vorne, etliche Abfragen mit einem neuen Termin tätigen und dies mit dem Zeitdruck, da der Kalender der Saison zum letzten Lauf im Jahr 2023 bereits präsentiert werden sollte. Da stand das Telefon nicht still und der E-Mail- Verkehr war auch sehr rege“, blickte Huhmann auf eine ereignisreiche Zeit im vergangenen September zurück.

Jetzt stehen die Rahmenbedingungen und der Zeitplan. Die Teilnehmer haben am Freitagnachmittag die Möglichkeit, letzte Abstimmungen bei einem Shakedown vorzunehmen. Ebenfalls freitags finden bereits die freiwilligen Abnahmen für die Teilnehmer statt. Diese können auch noch am Samstag erledigt werden, bevor es dann zum Abfahren der Wertungsprüfungen geht. 

Auf dem Programm stehen vier unterschiedliche Wertungsprüfungen, die jeweils zweimal befahren werden. Circa 68 WP-Kilometer bei etwa 150 Gesamtkilometern gilt es zu meistern, dabei liegt der Schotteranteil bei ca. 13 %. „Im Großen und Ganzen sind es die WPs der letzten Jahre, auf der ein oder anderen wird es jedoch eine andere Streckenführung oder neue Passagen geben. Dabei wird es sicherlich wieder gewohnt anspruchsvoll zur Sache gehen, da dürfte für jeden Fahrertyp etwas dabei sein“, erklärt Rallyeleiter Kim Oliver Rieth. Start der Rallye ist um 13 Uhr auf dem Marktgelände in Veitsrodt.

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/drm/artikel/so-wird-der-erste-drm-sprint-im-hunsrueck-ablaufen-51591/

 

DRM: Nach der "Power-Stage" kommen die "Pop-Up Power Stages"

Am 15. März startet die Deutsche Rallye-Meisterschaft mit der Rallye Erzgebirge in die neue Saison. Mit den „Pop-Up Power Stages“, der Sonderwertung „DRM Masters“ und zwei neuen Rallyes im Hunsrück und an der Ostsee präsentiert die DRM den Fahrern und Fans einige Neuerungen. 

Die in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) vor einigen Jahren eingeführten Power Stages gehören mittlerweile auch in der DRM zum festen Bestandteil jeder Rallye und ermöglichen den Fahrern, sich zusätzliche Punkte im Kampf um die Meisterschaft zu sichern.

Die Power Stage wird im Vorfeld der Rallye durch den jeweiligen Veranstalter festgelegt und an die Teilnehmer kommuniziert. In diesem Jahr kommen in der Deutschen Rallye-Meisterschaft zudem erstmals „Pop-Up Power Stages“ zum Einsatz. Diese werden bei jeder Veranstaltung zusätzlich zur regulären Power Stage gefahren und mit Punkten für die schnellsten drei Piloten gewertet. Das Besondere: Der Promoter legt die dafür ausgewählte Wertungsprüfung erst im Laufe der Veranstaltung vor Ort fest.

Neu: DRM Masters

In diesem Jahr wird mit der „DRM Masters“ eine weitere Sonderwertung in die Deutsche Rallye-Meisterschaft integriert, die unter anderem Gaststarts in der DRM attraktiver machen soll und so für noch mehr Spektakel bei den Läufen sorgen. Die Grundlage dafür bildet der in der WRC eingeführte „WRC Masters Cup“. Startberechtigt sind alle Fahrer ab Jahrgang 1984 und älter mit einem Fahrzeug der Klasse RC2. Gewertet werden nur die besten vier Rallye-Ergebnisse des Teilnehmers.

Finale bereits Ende August

Insgesamt sieben anspruchsvolle Läufe stehen in der Saison 2024 auf dem Programm. Neu im Kalender sind die 34. Hunsrück Rallye und die 16. Ostsee Rallye. Bei der Hunsrück Rallye am 25. Mai wartet auf die Fahrer erstmals das neue Sprintformat. Diese eintägige Veranstaltung führt entsprechend des Rallye-70-Formats über rund 70 Wertungskilometer. Die Ostsee Rallye bildet mit Wertungsprüfungen auf dem Truppenübungsplatz Putlos am 30. und 31. August den frühen Saisonabschluss der Deutschen Rallye-Meisterschaft. Der Startschuss in Schleswig-Holstein fällt am Freitag an der Uferpromenade im Urlaubsort Grömitz, wo die Teilnehmer am Samstag nach circa 140 Wertungskilometern auch die Ziellinie überqueren werden.

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/drm/artikel/drm-nach-der-power-stage-kommen-die-pop-up-power-stages-51545/

Die »Erze« wirft ihre Schatten voraus

Sieben Wochen vor dem Auftakt zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) im Rahmen der 59. ADAC Rallye Erzgebirge herrscht nicht wirklich Winterwetter in der Region – Wintersport ist aktuell nur in den höchsten Lagen des Erzgebirges möglich. Doch der noch frühere Termin (14.03.- 16.03.2024) der „Erze“, wie die Traditionsveranstaltung hier liebevoll genannt wird, könnte die ein oder andere weiße Überraschung bereithalten. „Rallyesport bedeutet, den Schnellsten auf verschiedenen Fahrbahnuntergründen zu ermitteln. Auf Asphalt, Schotter und vielleicht auch Schnee“, so Denny Michel, Pressesprecher der ADAC Rallye Erzgebirge. Ein Schneeszenario bei der Rallye Erzgebirge ist andererseits auch nichts Neues. „Im Jahr 2008 mussten wir die Räumfahrzeuge frühmorgens über die Wertungsprüfungen schicken, 2013 gab es sogar gänzlich winterliche Bedingungen“, blickt Denny Michel zurück. Doch der frühe Termin für den DRM-Auftakt hat nichts damit zu tun, eine „Winterrallye“ herauszufordern. „Es sind viel mehr die im Frühjahr anstehenden Baustellen und damit verbundene Umleitungsstrecken im Erzgebirgskreis, die uns dazu zwingen, die Rallye noch im März durchzuführen“ so der Sprecher der ADAC Rallye Erzgebirge.

„Über 140 Wertungskilometer auf zwölf Wertungsprüfungen versprechen eine Menge Spannung“, so Denny Michel. Das Fahrerlager, der Serviceplatz sowie Start und Ziel befinden sich in der Stadt Stollberg. Die Wertungsprüfungen erstrecken sich bis in das obere Erzgebirge.

Zuschauerrundkurs am Freitag

Der Hauptmarkt Stollberg bietet die Kulisse für den Ehrenstart. Von dort starten die Teilnehmer nach Jahnsdorf, zu einem Zuschauerrundkurs am Verkehrslandeplatz in Jahnsdorf. Außerdem steht die Start-Ziel-Prüfung in Gelenau im Programm. Weite Lichtkegel und glühende Bremsscheiben sind beim abendlichen Auftakt garantiert.

Acht Wertungsprüfungen versprechen ganztägig spannenden Rallyesport

Ein weiterer Rundkurs in Bad Schlema eröffnet den Samstagvormittag. Anschließend wird die Wertungsprüfung Oberdorf mit einem großzügigen Schotterstück durchgeführt. Beide Wertungsprüfungen werden am Vormittag wiederholt. Der Samstagnachmittag führt ins obere Erzgebirge – Der Wiesenbader Ortsteil Wiesa ist ein Austragungsort. Höher hinaus geht es dann auf der Start-Ziel-WP in Mildenau. Zwischen beiden Durchgängen findet ein Remote-Service auf dem KÄT- Platz in Annaberg-Buchholz statt. Die Gesamtsieger und Platzierten werden am Abend auf der Zielrampe am Stollberger Hauptmarkt zurückerwartet.

Quelle: https://www.r4llye.de/drm/die-erze-wirft-ihre-schatter-voraus/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_campaign=news-von-r4llye-de-das-motormagazin_2

Ravenol DMSB Rallye Cup: Es darf genannt werden

Unter dem neuen Hauptsponsor Ravenol wird das bewährte Orga-Team um Wolfgang Bürgel und Klaus Osterhaus weiterhin für alle anfallenden Themen in Sachen DMSB Rallye Cup zur Verfügung stehen. Erstmals wird es 2024 keine regionale Unterscheidung mehr geben. 

Der DMSB Rallye-Cup wird mit 14 Veranstaltungen ausgetragen. Zur Gesamtwertung werden maximal sieben Ergebnisse sowie der Endlauf gewertet. Zur Gesamtwertung können neun von 13 Vorläufen, bei denen der Fahrer an den Start geht, sowie der Endlauf herangezogen werden. Es werden sieben Ergebnisse aus den Vorläufen sowie der Endlauf gewertet.

Auch in der Saison 2024 stehen Preise im Wert von 25.000 Euro zur Verteilung an. Durch das Klassenweise Punktesystem haben nicht nur die leistungsstarken Fahrzeuge Chancen diese Gewinne abzuräumen. Für die Wertung des DMSB Rallye Cup werden erstmalig auch alle Fahrzeuge der Klasse RC2 und der Klasse N-GT zugelassen.

Im Terminkalender gibt es nicht zuletzt durch die Verschiebung des deutschen Rallye WM Laufes einige Anpassungen, unter anderem findet der Endlauf bei der ADAC Rallye Saarland statt.

Zusätzlich wird Mitte Februar für eingeschriebene Teams ein Testtag angeboten, bei dem neben der Möglichkeit zum Fahrzeugabstimmen auch ein Überblick über alle aktuellen Neuigkeiten des Rallye Reglments informiert werden soll. Weitere Infos hierzu werden in zwei Wochen veröffentlicht.

LINK: Nennung für DRC 2024 abgeben

Testtag Basberg 17.02.
ADAC Rallye Kempenich 03.03.
XXXIII. ADAC Rallye Buten un` Binnen 09.03.
ADAC MSC Osterrallye Zerf 30.03.
35. KW-Ostalb-Rallye 13.04.
34. Hunsrück-Rallye 25.05.
63. ADAC Visselrallye 29.06.
59. ADAC Holsten-Rallye 03.08.
AvD-Niederbayern Rallye 70 17.08.
51. ADAC-Rallye Oberehe 24.08.
36. ADAC Rallye 70 Kohle & Stahl 21.09.
31. ADAC Rallye Ostwestfalen 28.09.
43. ADAC Stäubli Rallye Fränkische Schweiz 12.10.
6. ADAC rthb Rallye 70 Hessisches Bergland 26.10.
Endlauf
ADAC Saarland 02.11.

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/nat/artikel/ravenol-dmsb-rallye-cup-es-darf-genannt-werden-51419/

 

Griebel gewinnt Heimspiel - DRM-Finale wird spannend

Marijan Griebel gewann bei der Saarland Pfalz Rallye sechs von zehn Wertungsprüfungen und sicherte sich nach 2021 und 2022 erneut den Sieg in St. Wendel. Die Entscheidung über den Titel fällt beim Finale.

„Für uns lief es von Anfang an gut. Und hinten heraus noch Extrapunkte beim Sieg auf der Power Stage zu holen, war wichtig. Und das, obwohl wir noch ganz kurz vorher zwei Reifen tauschen mussten und es zeitlich etwas eng wurde. Aber es hat sich gelohnt. Jetzt sind es noch sieben Punkte nach ganz vorn, das wird ein wahres Finale in Stemwede“, sagte der glückliche Gewinner über den Erfolg beim vorletzten Stopp der Deutschen Rallye-Meisterschaft.

Durch Bremsprobleme am Eröffnungstag der ADAC Saarland-Pfalz Rallye auf Platz vier zurückgefallen, wollte es Julius Tannert am Samstag noch einmal wissen. Der Zwickauer fuhr mit seinem Beifahrer Frank Christian im Skoda Fabia RS Rally2 beherzte Wertungsprüfungen und wurde belohnt. Viermal setzte das Duo die Bestzeit und wurde am Ende als Zweiter bei der Siegerehrung auf dem Schloßplatz in St. Wendel gefeiert. 

„Leider haben wir am Freitag durch einen Defekt an der Bremse viel Zeit verloren. Heute haben wir alles in die Waagschale geworfen und sind viermal Bestzeit gefahren. Platz zwei ist klasse, aber natürlich wollten wir um die Meisterschaft kämpfen und hatten uns eigentlich einen Sieg vorgenommen. Jetzt müssen wir ein wenig auf die Hilfe der anderen hoffen und gehen vollmotiviert nach Stemwede“, fasste Tannert zusammen. 

Weiterlesen: Griebel gewinnt Heimspiel - DRM-Finale wird spannend

Rallye Zentraleuropa wurde umgebaut

Um den Zeitplan zu entzerren, wurde der Ablauf der neuen Rallye Zentraleuropa noch einmal verändert.

Die neue Rallye Zentraleuropa (26. – 29. Oktober) hat ihren zeitlichen Ablauf noch einmal verändert. Beim vorletzten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft findet die Zuschauerprüfung im tschechischen Klatovy – die ursprünglich für Freitag geplant war – nun am Donnerstag statt. Nach dem Show-Start in der Altstadt von Prag folgt nun nicht nur eine Wertungsprüfung am Rand der Goldenen Stadt, sondern auch der 8,92 km lange Rundkurs in Klatovy. 

Das Programm für den Freitag wird rund um Vimperk und Prachatice kompakter ausfallen. Die drei Wertungsprüfungen Vlachovo Březí (13,71 km), Zvotoky (24,29 km) und Šumavské Hoštice (23,37 km) werden am Vormittag und am Nachmittag je einmal gefahren, die Servicezone befindet sich in Prachatice. Die Teams kehren abends in den Servicepark nach Passau zurück. 

Die Streckenführung für die Etappen am Samstag und Sonntag im deutsch-österreichischen Grenzgebiet bleiben unverändert. 

Im Vergleich zu den ursprünglichen Plänen hat die neue Route laut Veranstalter mehrere Vorteile. „Der Auftakt am Donnerstag wird sportlich aufgewertet und mehr WP-Fahrzeit für Fans und Teams bieten. Gleichzeitig wird die Streckenführung mit den Verbindungsetappen am Freitag viel kompakter sein, was nicht nur die Teams, sondern vor allem die Zuschauer freut”, so Jan Petrů, Koordinator der tschechischen Organisationsteils der Rallye Zentraleuropa, über die Änderungen im Ablaufplan.

Quelle: https://www.rallye-magazin.de/wrc/artikel/rallye-zentraleuropa-wurde-umgebaut-50633/

 

Gesamtsieg für Broda/Simon bei der 58. ADAC Holsten Rallye

Mit einem überzeugenden Start-Ziel-Sieg von Timo Broda und Co-Pilot Julius Simon im Škoda Fabia R5 endete die 58. Auflage der ADAC Holsten Rallye (05.08.2023). Beim dritten Lauf zum HJS AvD DMSB Rallye Cup in der Region Nord ließen sie den dänischen Meister Kenneth Madsen im brandneuen Citroën C3 Rally2 und den zweifachen Holsten-Sieger Dennis Rostek (Škoda Fabia Rally2 Evo) nach einem hochkarätigen Kampf hinter sich. Für Broda / Simon war dies beim zweiten Start in diesem Jahr der zweite Gesamtsieg und nach der Ostsee-Rallye im vergangenen Jahr der dritte Gesamtsieg in Folge. „Unser Test vor der Rallye mit dem neuen Auto fiel kurzfristig aus, so dass wir den Wechsel vom Lancer zum R5 im ‚Kaltstart‘ absolvieren mussten. Julius hat einen perfekten Job gemacht, einfach ein perfekter Tag. Wir haben mit den drei Gesamtsiegen quasi den Hattrick des Nordens geschafft, diesmal sogar mit sehr ernsthafter Konkurrenz“, strahlte Boda im Ziel.

Vierte wurden Hermann Gaßner / Karin Thannhäuser im Toyota GR Yaris (NC2) vor Martin Schütte / Kerstin David in ihrem Mitsubishi Lancer aus der Klasse NC1. „Leider mussten wird beide Durchgänge des geplanten Zuschauer-Rundkurses absagen. Bei WP 1 sorgte ein früher Unfall für den Abbruch. Durch weitere Verzögerungen im Laufe der Rallye hätten wir den zweiten Durchgang nicht mehr innerhalb des genehmigten Zeitfensters durchführen können“, erläuterte Rallyeleiter Uwe Barkmann. Für die Teilnehmer blieb aber dennoch eine anspruchsvolle Streckenführung mit vier Mischprüfungen auf dem Truppenübungsplatz Putlos. „Unsere Idee, den Start direkt an der Ostsee in Grömitz durchzuführen bekam sehr viel Zustimmung. Viele Fans feierten dort die Teams schon auf der Startrampe“, ergänzte Barkmann. Für drei Teams aus der seriennahen Gruppe G war die Rallye bereits sehr früh beendet. Nach der Überprüfung der Steuergeräte ihrer Fahrzeuge bei der technischen Abnahme durften sie nicht starten.

Löseke / Tenberge übernehmen die Cup-Führung im Norden

Die Hoffnungen von Michael Bieg, seine Cup-Führung bei der Holsten verteidigen zu können, endeten bereits früh. „Direkt zu Beginn hat uns ein abschüssiger Hang magisch angezogen. Auto und Team blieben heil, aber wir kamen einfach nicht mehr raus und mussten aufgeben“, lautete sein kurzes Fazit. Nach dem dritten Lauf des HJS AvD DMSB Rallye Cup übernahmen Werner Löseke / Paul Tenberge die Führung in der Region Nord. In ihrem BMW E36 belegten sie in der Klasse NC2 den dritten Platz, mit nun 24,43 Punkten schoben sie sich an die Spitze der Zwischenwertung. „Das war eine wirklich schöne Veranstaltung, durch den Schotteranteil war es schwierig, die richtige Reifenwahl zu treffen. Wir lagen mit unserer Wahl zwar etwas daneben, aber wir haben das Maximum rausgeholt und es hat noch für den dritten Platz in der Klasse gereicht. Das passt so und jetzt gehen wir motiviert an die nächsten Läufe.“

Philipp Heinmüller und Co-Pilot Lukas Müller rangieren mit 23,60 Punkten nur knapp dahinter auf dem zweiten Platz. Sie gewannen im seriennahen Opel Astra die gut besetzte Klasse NC8 und erreichten mit 9,38 Zählern ihr bislang bestes Saisonresultat. „Das hat richtig Spaß gemacht, mein Co-Pilot hat einen super Job abgeliefert. Und die Prüfungen entlang der Ostsee mit Schotteranteilen, das ist einfach der absolute Wahnsinn“, strahlte Heinmüller im Ziel. „Wir hatten natürlich etwas Glück, dass unser stärkster Konkurrent Niklas Möller schon direkt zu Beginn durch einen Ausrutscher viel Zeit verlor. Doch abgerechnet wird am Schluss. Dieses Ergebnis motiviert zusätzlich für die nächsten Läufe.“

Durch den zweiten Platz in der Klasse NC4 schoben sich Max Wendt / Rico Sacher im Suzuki Swift Sport auf den dritten Cup-Platz nach vorne. „Mit Schotterpassagen habe ich noch nicht so viel Erfahrung, deshalb war der Mix auf Putlos für mich sehr anspruchsvoll und eine neue Herausforderung“, sagte der 23jährige anschließend. „Die Ostsee biete eine unglaublich schöne Kulisse für diese Veranstaltung. Unsere Motivation im Cup zu starten war es vor allem, dass man hier auch mit kleineren Sportgeräten in der Gesamtwertung ganz vorne mitfahren kann, da die Punkte in der jeweiligen Klasse vergeben werden. Einfach ein cooles Konzept.“

Quelle: https://www.r4llye.de/rallye-national/gesamtsieg-fuer-broda-simon-bei-der-58-adac-holsten-rallye/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_campaign=news-von-r4llye-de-das-motormagazin_2